Mittwoch, 21. November 2012

Gesicht zeigen bei Facebook

Jetzt wird es ernst für Konia. Lippenbekenntnisse zu Social Media reichen nicht mehr aus, Mitmachen ist angesagt. Am Blogschreiben hat Konia ja schon viel Freude (wenn auch irgendwie nie genug Zeit dazu). Aber das Mitmach-Web bietet ja noch viele weitere Facetten. Und an Facebook geht einfach kein Weg vorbei, wenn man das Social Web verstehen möchte. Gleichzeitig war das bisher das größte "NoGo" für Konia. Glücklicherweise hat sie jetzt einen verständnisvollen Dozenten, der sie begleitet. Und viele nette Kursteilnehmer, mit denen sie Facebook üben und dabei auch mal "dumme" Fragen stellen kann.

Bevor es richtig losgeht, lassen wir uns erst einmal von einem Youtube-Video erklären, welche Gefahren soziale Netzwerke wie Facebook bergen:



Das ist ja genau das Richtige, um Konias Paranoia zu füttern ... Aber der Dozent klickt sich souverän mit uns durch diverse Konto- und Privatsphäre-Einstellungen, die wohlweislich gut versteckt sind. Wenn es nach Facebook ginge, dann sollte Konia am liebsten alle Daten ihres Lebens in Facebook eintragen. Außerdem hätte Facebook gern auch Zugang zu Konias e-mail-Adressbuch, um auch Nicht-Facebook-Mitglieder einzufangen. Getarnt wird diese offensive Neumitgliedergewinnung durch den harmlosen Begriff "Freunde-Finder". Das ideale Facebook-Mitglied legt also alle seine Daten und Kontakte offen, damit Facebook für seine Werbekunden detailliert Zielgruppen segmentieren kann.

Konia ist erst einmal ein störrisches Facebook-Mitglied. Daten gibts fast gar keine, Freunde nur aus dem Kreis der Kursteilnehmer und Zugang zum e-mail-Adressbuch auf gar keinen Fall. Mit den entsprechenden Privatsphäre-Einstellungen könnte sich Konia außerdem komplett abschotten, was aber natürlich nicht Sinn der Sache ist. Schließlich möchte Konia dabei sein und mitmachen. Bis sie die richtige Balance zwischen Offenheit und Schutz der persönlichen Daten gefunden hat, tastet sie sich erstmal langsam vor. Dankenswerterweise hat der Dozent eine geschlossene Gruppe für die Kursteilnehmer eingerichtet - ein wunderbarer geschützter Raum, den Konia braucht, um mutig voranzuschreiten.

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